Wer von uns schon einmal bei einer größeren Kaffeehauskette war, wird die Frage kennen: Mit welcher Milch hätten Sie Ihr Getränk gerne zubereitet? Kuhmilch? Oder doch lieber der Sojadrink?

Dass viele Deutsche in dieser Situation zur Kuhmilch greifen, zeigen die nachfolgenden Zahlen: 2016 lag der Verbrauch der Deutschen bei rund 52,6 Kilogramm pro Kopf. Im Jahr davor sogar bei 53,7 Kilogramm (1). Dennoch gibt es auch viele Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt, welche anstelle der Kuhmilch lieber pflanzliche Milchalternativen zu sich nehmen. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein. Einige vertragen die Laktose der Kuhmilch nicht und würden beim Verzehr dieser Magendarmprobleme bekommen. Andere hingegen ernähren sich vegan und verzichten daher auf tierische Produkte oder bevorzugen den Geschmack der pflanzlichen Alternativen.

Aber was für Alternativen gibt es? Die bekannteste Milchalternative stellt der Sojadrink dar. Dieser wird aus gemahlenen, gequollenen Sojabohnen unter Zugabe von Wasser hergestellt. Anders als Kuhmilch ist die pflanzliche Alternative cholestrin- und laktosefrei und eignet sich daher besonders für die Menschen, die Kuhmilch nicht gut vertragen. Das im Sojadrink enthaltene Eiweiß ist ernährungsphysiologisch sehr wertvoll, allerdings ist der Gehalt an Calcium sehr gering (2).

Eine weitere bekannte Alternative ist der Mandeldrink, welcher gut bekömmlich ist und einen milden, leicht nussigen Geschmack aufweist. Im Trend ist momentan auch der Kokosdrink, welcher einen höheren Fettgehalt als andere pflanzliche Milchalternativen aufweist, aber dafür reich an gesunden Fettsäuren, Magnesium und Kalzium ist. Neben den üblichen Alternativen gibt es auch „Milch“ aus Hafer, Cashewkernen, Dinkel, oder Macadamianüssen (3).

Welche Milch bzw. Milchalternative bevorzugen Sie?